postheadericon Genuss aus köstlichen Trauben

Sie sind wahre Gaumenfreuden, ob separat getrunken oder zu einem köstlichen Mahl serviert: Rotweine und Weißweine. Diese guten Tropfen bestechen nicht nur die Geschmacksknospen und Riechepithele bei ihrer Degustation, sondern fügen sich auch harmonisch in die Komposition eines gut zusammen gestellten Menüs ein.
Was unterscheidet, die oftmals weicheren, lieblicheren und leichteren – mit unter sogar blumigen – Weißweine von den eher schweren, kräftig-aromatischen Rotweinen? Beim Blick auf die Herstellung, geht das Augenmerk zunächst auf die Ausgangsrohware. Für Weißweine wird ausschließlich der Saft der geernteten Trauben vergoren. Bei Rotweinen werden indessen die kompletten Trauben mit ihrer Schale dem Vergärungsprozess unterzogen. In jeder Traube befinden sich die dominierenden Farbstoffe in der Schale. Um einen hellen Wein zu erhalten, ist es somit notwendig, ausschließlichen den reinen Traubensaft zu verarbeiten. Helle Trauben werden, mit oder ohne Stile, unmittelbar nach ihrer Ernte auf dem Weingut Härter gepresst. Der frisch gepresste Traubensaft wird anschließend zu Wein vergoren. Bei roten Traubenwerden dagegen zunächst die Stile entfernt. Dieser Arbeitsgang wird als Abbeeren bezeichnet. Anschließend werden die Früchte gequetscht oder gemahlen. Bei diesem Verarbeitungsprozess entsteht die sogenannte Maische. Trauben-Maische besteht aus Fruchtfleischbestandsteilen, Traubensaft, Fruchtschale und Traubenkernen. Die Maische dient als Grundlage für jeden Rotwein. Erst nach ihrem Vergärungsprozess wird sie gepresst. Weißwein und Rotwein, immer ein Genuss aus köstlichen Trauben.